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Alte Herren auf Kanutour
Regelmäßiges Training und verabredete Freundschaftsspiele gehören zum Programm der Alten Herren des TSC Dorste. Der Kameradschaft dienlich sind aber auch die Aktivitäten neben dem
sportlichen Programm.
Das absolute Highlight in diesem Jahr aber war die Kanutour der Alten Herren. Das von Michael Bohnert ausgearbeitete Wochenende brachte für die 17 Beteiligten eine Menge Spaß und wird
allen in toller Erinnerung bleiben.
Nachdem am Freitag die Vorbereitungen getroffen wurden (Kanus, Zelte, Bierzeltgarnituren holen, Proviant in fester und flüssiger Form besorgen), ging es am
Samstagmorgen mit drei Kleinbussen los (hier noch mal unser besonderer Dank an Holger Washausen und Reza Mehrali!).
Zunächst gab es leichte Bedenken, ob es der Wettergott gut mit den Teilnehmern meinen würde,
da es bei der Ankunft auf dem Campingplatz Büchenwerra zwischen Kassel und Melsungen einen kleinen Regenschauer gab.
Das Wetter besserte sich aber rasch und war für das Vorhaben optimal – da hatte Michael
wohl noch mal ein ernstes Wort in die richtige Richtung gesprochen.
Schon das Aufbauen der Großzelte und das Vorbereiten des Campingplatzes war mit viel Spaß verbunden. Man konnte auch schnell Unterschiede in
der Arbeitstaktik erkennen Da gab es Mitreisende, die sich das Ganze aus sicherer Entfernung anschauten, andere waren mit Feuereifer dabei, wieder andere hatten Probleme mit den Arbeitsgeräten.
Auch die Ausrüstung war teilweise sehr unterschiedlich und reichte von der Kleinkind-Luftmatratze für den heimischen Pool bis zur gasdruckgedämpften Luxusliege für Stabsgeneräle.
Ein ernstes Problem trat auf, als festgestellt wurde, dass Teile des zweiten Zeltes fehlten. Hier erwies es sich als Vorteil, dass zur Alten Herren auch einige Herren des Vorstandes gehören, die vormittags noch beim Geburtstag des Ehrenpräsidenten
Werner Exner verweilen durften und erst später zu den anderen stießen. Die hatten dann die fehlenden Teile im Gepäck.
Nach einer ausgiebigen Stärkung brachen sie dann mit fünf Booten zu der ersten Kanutour auf. Trotz denkbar günstiger
Verhältnisse gab es unterwegs doch die eine oder andere Havarie und drei Kentereinlagen verschiedener Bootsbesatzungen.
Diese Missgeschicke boten aber dank der Superstimmung nur Anlass zum Lachen und wurden mit Humor genommen.
Außerdem gelang es einem verwegenen Team, einen herrenlosen Fußball vor einem schlimmen Schicksal zu retten und wieder seiner ureigenen Bestimmung zuzuführen. Ihm wurde Asyl bei der Alten Herren gewährt, wo er schon eifrig beim Training
mitwirkt

Nach Rückankunft beim Campingplatz und Aufbau des zweiten Zeltes ging es dann ans Eingemachte (Gurken, Steaks, Krombacher, pp). Der Abend konnte bei Lagerfeuer und milden Temperaturen richtig genossen werden und bot Gelegenheit zu
zahlreichen Gesprächen und Anekdoten.
Schon früh am Morgen hielten es die ersten nicht mehr in den Zelten aus. Die Lautstärke der Nacht belief sich oberen Dezibelbereich (einschlägige Schätzungen beliefen sich auf ca. 10 Raummeter gesägten Holzes pro Zelt). Allerdings dauerte es bei dem einen oder anderen doch recht lange, bis er wieder einsatzbereit war. Die Anstrengungen des Vortages waren nicht
immer so einfach wegzuwischen und forderten ihren Tribut.
Gegen Mittag erfolgte eine Zweiteilung der Veranstaltung: die eine Hälfte der Alten Herren startete zu einer zweiten Tour, die
andere Hälfte traf sich zu einem Seminar unter der Leitung von Wolfgang Kahl (die Anerkennung des Sonntages als
Bildungsurlaub steht noch aus). Als man Stunden später wieder zusammentraf, konnte aber gemeinsam festgestellt werden, dass alle sehr zufrieden über die erzielten Ergebnisse waren.
Ein vorläufiges Resümee, nachdem die Truppe am Sonntagabend wieder in Dorste eingetroffen war, brachte die einhellige
Meinung, dass das ein Superwochenende war und es im nächsten Jahr in dieser oder ähnlichen Form wiederholen werden sollte.
Ein ganz besonderer Dank gilt noch einmal Michael Bohnert für die tolle Organisation dieser Veranstaltung.
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