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Letzte Aktualisierung am 21. September 2009

Radrennen in Berlin
Berlin im Radsportfieber und 5 Rennradler des TSC Dorste waren dabei

Am 21. Juni fand in Berlin das 2. Skoda Velethon Radrennen statt. Schon am Samstag fand ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Jugendrennen statt. Jeder Teilnehmer musste seine persönlichen Startunterlagen, sowie den Transponder für die elektronische Zeitmessung selbst in Empfang nehmen und diesen dann an seinem Rad befestigen.

Anschließend traf man sich auf der Straße des 17.Juni in der Nähe des Ehrenmahls zu der sogenannten Pasta Party. Hier waren viele Stände von Radherstellern aufgebaut, die Neuheiten auf dem Radsportmarkt präsentierten und zum Erfahrungsaustausch einluden. Weit über 12.500 Freizeitradler und ambitionierte Rennradfahrer, u. a. auch Erik Zabel, mussten sich vorher für eine von zweien, vom Verkehr abgesperrte Strecken, entscheiden. Während ca. ein Drittel die 60km Distanz wählte, wollte die überwiegende Mehrheit, ca.7.500 Rennfahrer, die lange 120km Distanz fahren. Die Radler der Radsportgruppe des TSC Dorste fuhren alle die 120km Strecke.

Am Renntag fand man sich ab 8.30 Uhr bei den eingeteilten Startblöcken unter den Linden ein und pünktlich um 9.25 Uhr erfolgte bei trockenem Wetter der Start. Durch das Brandenburger Tor auf dem 120km langen Kurs kamen die Fahrer an vielen Sehenswürdigkeiten der Weltstadt vorbei, u. a. am Potsdamer Platz, Schloss Charlottenburg, Flughafen Tempelhof, Schloß Bellevue, Reichtstag, Kanzleramt und der Siegessäule. Die Strecke führte weit bis ins südliche Berlin nach Ludwigsfelde. Angefeuert von Zigtausenden an der gesamten Strecke sprinteten die Radsportler dem Ziel Brandenburger Tor entgegen. Auf der Straße des 17.Juni, der längsten Zielgeraden der Welt, wurden weit über 50km/h gefahren.

Die Radsportgruppe war mit den Radlern Martin Armbrecht aus Badenhausen, Christian Brune aus Wachenhausen, Michael Pautsch und Olaf Wedemeyer, beide aus Dorste, und Ernst-August Aschoff aus Eisdorf am Start. Alle 5 Radsportler erzielten gute persönliche Zeiten, wobei der Ernst-August Aschoff. trotz eines Handycaps noch deutlich unter der magischen Zeitgrenze von 3Std. auf 120km blieb und somit eine sehr gute Platzierung erreichte.

Mindestens 5 Radler bildeten ein Team und so belegte der TSC Dorste unter den 285 gemeldeten Teams einen guten 124. Platz mit einer guten Zeit. Nach dem Rennen traf man sich in lockerer Atmosphäre auf dem Rasen vor dem Reichstag, s. Foto.

Als Fazit bleibt: Berlin war eine Reise wert!